Gibt es Sicherheit im Job?

Nein. Sicherheit ist eine Illusion. Ein Konzernjob ist nicht sicherer als ein Job in einem KMU, Konzerne können auch über Nacht zusperren und Tausende Mitarbeiterinnen stehen plötzlich ohne Job da.

Unlängst sprach ich mit einer Dame, die nach ihrer Trennung schnell einen Teilzeitjob angenommen hat, damit die finanzielle Situation gesichert ist. Als Mutter war sie viel Zuhause gewesen und nebenbei ein bisschen selbstständig tätig. Dann nahm sie sogar einen zweiten Teilzeitjob an, der sie zwar langweilte, aber es kam gutes Geld ins Haus. Immer wieder dachte sie sich, sie sollte eigentlich an ihrer beruflichen Situation endlich etwas verändern und einen Job suchen, der ihrem Studium entsprach. Das war vor…….. fünf Jahren!! FÜNF! Wie lange soll man eigentlich in einem Job jobben, der einem nicht gefällt oder guttut? Wo man am Ende des Monats sein Schmerzensgeld bekommt, aber mehr ist nicht drin?

Wenn es dir ähnlich geht, wenn du beruflich frustriert bist, dann überlege doch bitte, was dir in deiner beruflichen Laufbahn bisher besonders gut gefallen hat; alles zählt: die Umstände, die Inhalte, dein Verantwortungsbereich, der Arbeitsweg, die Kollegen, die Haltung und Werte des Unternehmens, dein Zimmer oder Großraumschreibtisch. Und dann überlege dir, was du davon in Zukunft haben willst. Und stelle dich darauf ein, dass du deinen Traumjob finden WIRST.

Wenn du nicht weißt wie, dann komme zu mir zum Clarity Check. Um zu erfahren, wie so ein Clarity Check abläuft und ob das etwas für dich sein könnte, buche mich zu einem kostenlosen Online-Kennenlerngespräch auf meinem Onlinekalender (Calendly.com).

Wofür brennst Du?

Erst letzte Woche erlebte ich im Klarheitsgespräch eine Klientin, die Angst hat. Angst ist recht häufig Thema in meinen Beratungen, die ich natürlich berücksichtige, aber immer dabei empfehle, dies psychotherapeutisch abzuklären zu können. Sie ist im Job nicht unbedingt rasend unglücklich, aber die Sinnhaftigkeit wird für sie immer weniger und weniger. Ihr Bedürfnis nach „Sicherheit“ ist aber sehr groß und sie hat das Gefühl, dass dieses Bedürfnis sie hindert, sich zu trauen, irgendetwas an ihrer Jobsituation zu ändern. Und befindet sich somit in einer Pattstellung. Auf meine Frage, wofür sie denn brenne, was sie denn begeistere, wusste sie keine Antwort. Sie hat es vergessen, denn ihr Fokus wäre es, ihren Job gut zu erledigen und nicht weiter darüber nachzudenken. Irgendwann kam bei ihr dann das Gefühl „da stimmt doch was nicht“ und wir vereinbarten unseren Termin.

„Es war eine tolle und aufschlussreiche Einheit. Ich habe jetzt einen klareren Blick auf meine Situation, und konnte neue Denkanstöße mitnehmen.“

Wenn die Ratloskeit gross ist

Oft ist es so, dass man trotz Unzufriedenheit im Berufsleben einfach keine Kraft oder Lust hat, sich mit Veränderungsszenarien zu beschäftigen. „Später“ denkt man sich gerne und gönnt sich endlich etwas Entspannung nach einem anstrengenden oder sogar frustrierenden Arbeitstag. Unlängst kam ein Enddreißiger zu mir und meinte, das ganze letzte Jahr habe er bemerkt, dass irgendetwas nicht passe und dass er sich ausgelaugt fühle. Dabei laufe es im Privatleben richtig gut. Jetzt aber spüre er, dass er etwas für sein Berufsleben tun müsse und habe schon Ideen. Er sei sich aber unsicher, ob seine Ideen machbar oder doch zu riskant wären.

Im 2-stündigen Klarheitsgespräch, bei dem wir den Status Quo genau beleuchtet und die Gründe besprochen haben, wie es zum Status Quo gekommen ist, haben wir auch spielerisch seine Talente und Vorlieben überprüft und dabei seine grundsätzliche Lebenseinstellung berücksichtigt. „Jetzt habe ich konkrete Vorgangsweisen in der Tasche“ sagte er und weg war er :-)