Überprüfe die angebotene Position genau. Lasse dir auf jeden Fall eine schriftliche Stellen­beschreibung zuschicken.
Bei einem konkreten Auftrag wird der Headhunter ein klares Bild der zu besetzenden Position vermitteln können. Wenn ein Headhunter die sogenannte „Erstansprache“ durchführt, ist der Name des suchenden Unternehmens meist vertraulich – aus verschiedenen Gründen: Die offene Position ist noch besetzt und die Person weiß noch nicht, dass sie leider ersetzt werden soll, oder die Branche ist sehr klein und man will nicht, dass der Mitbewerb mitbekommt, dass das Unternehmen Personal aufstockt. Habe bitte Verständnis dafür; etwas später im Bewerbungsprozess wirst du es natürlich erfahren. Sobald es mir möglich ist, gebe ich dir die Information. Zum überwiegenden Teil haben die meisten Menschen dafür Verständnis, denn sie wollen auch selbst, dass Informationen zu ihrer Person diskret und vertraulich behandelt werden.

!! In den letzten Jahren hat sich ein anderes Personalvermittlungsmodell etabliert: Personaldienstleister, die Lebensläufe an suchende Unternehmen „auf Erfolg“ vermitteln. Das bedeutet, dass Lebensläufe gesammelt und ohne Suchmandat bei Unternehmen präsentiert werden, die gerade Jobinserate veröffentlicht haben. Sollte daraus eine Anstellung entstehen, bekommt der Headhunter ein „Erfolgshonorar“, das bei Vertragsunterzeichnung fällig wird. Dieses Modell wird gerne bei IT oder technischen Positionen angeboten. Ich arbeite nicht so.

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